Gesundheit macht Schule

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Gesundheitsförderung in der Schule

Lehrerin steht vor eines TafelModerne Gesundheitsförderung legt ihr Augenmerk nicht mehr in erster Linie auf die Vermeidung von Krankheiten. Im Gegensatz zur herkömmlichen Primärprävention ist ihr Ziel nicht, körperlichen Krankheiten, Sucht und Verhaltensstörungen durch rationale Aufklärung vorzubeugen. Vielmehr geht es darum, individuelle Gesundheitsressourcen bewusst zu machen und zu stärken. In der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung von 1986 wird für alle Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über die eigene Gesundheit gefordert. Dafür ist die Förderung positiver Lebenseinstellungen eine entscheidende Voraussetzung:

Das Kneipp Konzept im Unterricht:

  • Sich selbst und andere so annehmen, wie man ist
  • Eine positive Beziehung zum eigenen Körper aufbauen
  • Verantwortung für sich selbst und sein unmittelbares Umfeld übernehmen
  • Mit innerem und äußerem Stress umgehen lernen
  • Die eigenen Kräfte und Grenzen richtig einschätzen
  • Sich selbst vertrauen

Weitere, zur Stärkung der Gesundheit nötige Faktoren können durchgeübt werden:

  • Immunsystem
  • Gesundheitswissen
  • Flexibilität
  • Kontaktfähigkeit
  • Toleranz und Rücksichtnahme
  • soziale Netzwerke
  • Glaube

Trotz der heute üblichen Schutzimpfungen, Hygiene- und Aufklärungsmaßnahmen und vielfältiger Präventionsangebote weisen viele Kinder und Jugendliche gesundheitliche Defizite oder körperliche Entwicklungsstörungen auf:

Unsere Kinder waren noch nie so ungeschickt wie heute. Viele Grundschüler können nicht auf einem Bein hüpfen, rückwärts gehen oder balancieren. Aufgrund ihres mangelnden Sozialempfindens sind sie kaum noch in der Lage dauerhafte Beziehungen einzugehen.
(Prof. Dr. J. Kiphard, 1997)

Darüber hinaus analysierte die BzgA im Rahmen eines bereits 1996 durchgeführten Workshops Daten von Kindern bis zum 10. Lebensjahr. Folgende Defizite wurden festgestellt:

  • Verringerte körperliche Leistungsfähigkeit
  • Haltungsschäden
  • Ungeschicklichkeit und Koordinationsschwäche
  • Über- und Untergewicht
  • Verzögerter Spracherwerb
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Konzentrationsstörungen

Insgesamt wurde festgestellt, dass psychosozial mitbedingte Befindlichkeitsstörungen und Gesundheitsrisiken bei Kindern und Jugendlichen zunehmen.

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Projekarbeit

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Materialien

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