Moderne Gesundheitsförderung legt ihr Augenmerk nicht mehr in erster Linie auf die Vermeidung von Krankheiten. Im Gegensatz zur herkömmlichen Primärprävention ist ihr Ziel nicht, körperlichen Krankheiten, Sucht
und Verhaltensstörungen durch rationale Aufklärung vorzubeugen. Vielmehr geht es darum, individuelle Gesundheitsressourcen bewusst zu machen und zu stärken. In der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung von 1986 wird für alle Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über die eigene Gesundheit gefordert. Dafür ist die Förderung positiver Lebenseinstellungen eine entscheidende Voraussetzung:
Weitere, zur Stärkung der Gesundheit nötige Faktoren können durchgeübt werden:
Trotz der heute üblichen Schutzimpfungen, Hygiene- und Aufklärungsmaßnahmen und vielfältiger Präventionsangebote weisen viele Kinder und Jugendliche gesundheitliche Defizite oder körperliche Entwicklungsstörungen auf:
Unsere Kinder waren noch nie so ungeschickt wie heute. Viele Grundschüler können nicht auf einem Bein hüpfen, rückwärts gehen oder balancieren. Aufgrund ihres mangelnden Sozialempfindens sind sie kaum noch in der Lage dauerhafte Beziehungen einzugehen.
(Prof. Dr. J. Kiphard, 1997)
Darüber hinaus analysierte die BzgA im Rahmen eines bereits 1996 durchgeführten Workshops Daten von Kindern bis zum 10. Lebensjahr. Folgende Defizite wurden festgestellt:
Insgesamt wurde festgestellt, dass psychosozial mitbedingte Befindlichkeitsstörungen und Gesundheitsrisiken bei Kindern und Jugendlichen zunehmen.
Ideen und Muster für die Projektarbeit mit Ihrer Klasse:
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