Die Wasseranwendung nach Kneipp besteht in einem aktiven Training der Blutgefäße.Wissenschaftlich ist heute erwiesen, dass gerade die kalten und wechselwarmen Anwendungen durchblutungsfördernd und gefäßtrainierend wirken,was zu einer Abhärtung des Körpers gegenüber jeder Form der Kälte führt.
Besonders für schlecht durchblutete Regionen im Körper ist die Kneippsche Wasserbehandlung sehr förderlich. Darüber hinaus sorgen regelmäßige, mehrwöchige kalte Wasseranwendungen für eine deutliche Verminderung von Stress: Durch den kalten Reiz werden Stresshormone, z.B. Adrenalin, im Körper ausgeschüttet, deren Konzentration mit der Häufigkeit der Anwendung sinkt. Die Wasseranwendungen unterscheidet man in Güsse, Waschungen, Bäder und Wickel, die alle je nach Therapie kalt (10°-15°C) oder warm (36-38°C) angewendet werden. Dazu kommen noch die bekannten Verfahren des Wassertretens, Tautretens und Schneegehens.
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