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Kind mit Schneerutscher

Unfallverhütung: Schneerutscher bergen Risiken

Auch wenn Schneerutscher inzwischen eine beliebte Alternative zum Schlitten sind: Experten der Aktion "Das sichere Haus" warnen vor allem Eltern wegen der zunehmenden Zahl von Unfällen mit den modernen Spaßgeräten.

Bei den Schnee- oder auch "Popo-Rutschern" handelt es sich um eine Scheibe aus gleitfähigem Kunststoff mit Handgriff. Die Geräte trocknen schnell, sind leicht und einfach zu transportieren. Der Nachteil: Stöße auf unebenem Boden werden nicht, wie beim Schlitten, abgefedert, sondern wirken direkt auf die Wirbelsäule. Außerdem lassen sich die Schneerutscher kaum lenken und erreichen sehr hohe Geschwindigkeiten.

Erst ab vier Jahren geeignet

Eltern von Kleinkindern sollten ihren Nachwuchs erst ab einem Alter von vier Jahren mit dem Schneerutscher rodeln lassen, und das auch nur auf leichten Hängen mit wenigen Unebenheiten. Ferner sollten die Kinder, wie beim Schlittenfahren auch, einen Sicherheitsabstand zum Vordermann halten und bei einem Sturz schnell die Bahn verlassen. Wer nach dem Rutschen den Hang wieder hinaufkraxelt, sollte dies am Rand der Rodelbahn tun, um nicht umgefahren zu werden.

Ausrüstung prüfen!

Auch die Feuerwehr Düsseldorf empfiehlt vor dem Hintergrund etlicher Unfälle, die "Winterausrüstung" der Kinder gründlich zu prüfen:

  • Bei traditionellen Schlitten aus Holz mit eisenbeschlagenen Kufen kann zum Beispiel das Holz gesplittert oder an einigen Stellen morsch sein.
  • Gefährlich sind auch scharfe Kanten. Bei den Holzschlitten vor allem an den Kufen, bei Plastikschlitten am gesamten Korpus des Schlittens.
  • Kinder warm einpacken! Kinder sollten warme Kleidung tragen, die genügend Bewegungsspielraum lässt. Ideal ist ein Wasser abweisender Schneeanzug. An den Füßen geben wasserdichte Winterstiefel mit Profilsohle Wärme und Rutschsicherheit.
  • Vor allem kleinere Kinder sollten beim Rodeln einen Helm tragen, darunter eine dünne Seiden- oder Baumwollmütze. Der Helm schützt die empfindliche Kopfpartie bei Stürzen.

Quellen: DSH, FW Düsseldorf

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