BKK24
|

BKK24 direkt

Nominierungssigel des Felix-Burda-Award

Hohe Anerkennung für Pilotprojekt der BKK24

Die Felix Burda Stiftung zeichnet jährliche die erfolgreichsten, innovativsten und herausragendsten Projekte und Leistungen auf dem Gebiet der Darmkrebsvorsorge aus.

2011 wählte die Jury aus unabhängigen Experten ein Pilotprojekt der BKK24 unter den rund 60 eingereichten Bewerbungen aus, die damit als einzige Krankenkasse für den Bereich "medizinische Prävention" nominiert war.

BKK24 Vorstand Friedrich Schütte mit der PillCam, die als Alternative zur herkömmlichen Endoskopie getestet wurde.

Die Felix Burda Stiftung

Die Stiftung wurde von Dr. Christa Maar und Verleger Prof. Dr. Hubert Burda gegründet und trägt den Namen ihres 2001 an Darmkrebs verstorbenen Sohnes. Sie hat es sich von Beginn an zur Aufgabe gemacht, die breite Bevölkerung über die Chancen der rechtzeitigen Darmkrebsvorsorge aufzuklären. Zu ihren größten Erfolgen zählt die Einführung der Vorsorgekoloskopie als gesetzliche Leistung der Krankenkassen, die für alle gesetzlich Versicherten ab 55 kostenlos ist. Bis 2011 ist dadurch 100.000 Menschen die Erkrankung erspart geblieben und 50.000, die bereits Darmkrebs hatten, wurden durch Früherkennung dauerhaft geheilt. Langfristig zielt man darauf ab, vorhandene Defizite im bestehenden Vorsorgeprogramm auszugleichen, damit mehr Menschen diese Kassenleistungen in Anspruch nehmen. 

Das nominierte Pilotprojekt

Weil nicht einmal das Angebot einer hohen Bonuszahlung für eine bessere Teilnahme an der Darmspiegelung sorgen konnte, hatte die BKK24 eine alternative Untersuchungsmethode angeboten. Die Krankenkasse wollte wissen, ob sich die vorwiegend mit Angst und Ekel vor dem Endoskop begründete Hemmschwelle durch ein High-Tech-Verfahren abbauen lässt, bei dem der Patient lediglich eine winzige Kamera in der Größe eines Zäpfchens schlucken muss. Und tatsächlich kam der Durchbruch mit ihrer Pilotstudie, die letztlich auch die Jury beeindruckt hat. Sie sah darin ein herausragendes Beispiel für mögliche Initiativen anderer gesetzlicher Kostenträger.

Der BKK24 ist vor allem der nachhaltige Erfolg ihrer Angebote für die Krebsvorsorge wichtig. Nach der Auswertung der Studienergebnisse durch die Universitätsklinik Eppendorf prüft sie derzeit, ob die Kapselendoskopie für alle Versicherte im gesamten Bundesgebiet in den Leistungskatalog aufgenommen werden kann.