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Sonnensymbol mit Lichtschutzcreme auf die Haut gemalt

Heiße Sache: Sonne auf der Haut

Ist endlich wieder Saison für luftige Kleidchen und Hemden ohne Schlips und Kragen? Dann wird es Zeit, den Sommer zu genießen - allerdings ohne dabei Haut und Haaren Strapazen zuzumuten, die vielleicht schlimme Folgen haben können.

Für die warme Jahreszeit, aber natürlich auch für Sommerreisen mitten im Winter, hat unsere Online-Redaktion die wichtigsten Tipps zusammengestellt:

 

Abwehr aktivieren

Sie fahren in den Urlaub? Dann sollten Sie etwa vier Wochen vor dem Start mit ein paar wichtigen Vorbereitungen beginnen. Bestimmte Moleküle reagieren nämlich aggressiv, wenn sie plötzlich starker UV-Strahlung ausgesetzt werden. Damit ihre gesunden Hautzellen keinen Schaden nehmen, empfehlen Experten, die Abwehrkräfte mit einer erhöhten Dosis der Vitamine C und E sowie mit Beta-Carotin und Selen zu stärken.

Der Schutzfaktor

Glauben Sie auch noch daran, dass ein hoher Lichtschutzfaktor die erwünschte Sommerbräune verhindert? Falsch! Der Lichtschutzfaktor gibt lediglich an, wie lange eine Sonnencreme den Eigenschutz der Haut verlängern kann. Werden Sie sonst schon nach fünf Minuten rot, können Sie sich zum Beispiel mit Faktor 20 eine Stunde und 40 Minuten der Sonne aussetzen. Dank der neuen Generation von Cremes bekommen Sie dabei fast genau so schnell Farbe, die zudem länger anhält!

Unser Tipp: Beginnen Sie mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor, bis sich die Haut an die Mehrbelastung gewöhnt hat. Je heller Sie vom Hauttyp sind, desto geringer hält der Eigenschutz an. Etwa nach vier Tagen können Sie diesen Faktor dann vorsichtig mindern. Noch gesünder ist allerdings, möglichst nur im Schatten zu bräunen. Das geht zwar nicht ganz so schnell, führt aber wesentlich seltener zu gefährlichen Verbrennungen!

Übrigens: Wenn Sie die Creme neu auftragen, verlängert sich damit keinesfalls die Eigenschutzzeit der Haut. Mit dem Nachcremen gehen Sie nur etwas mehr sicher, dass Sie auch die berechnete Zeit in der Sonne bleiben können.

Auf "Brennpunkte" achten

Erkennt man Sie nach einem Sonnenbad am Tag auch noch während der Nacht an Ihrer leuchtenden Nase? Dann sei Ihnen geraten, sich um ein paar besonders empfindliche Hautpartien besonders intensiv zu kümmern. Zum Beispiel:

  • Die Stirn. Sie ist zwar auch sonst an der frischen Luft, bekommt aber meist mehr Schatten als in einem Liegestuhl ab.
  • Die Schultern. Schon weil es ausgesprochen unangenehm ist, wenn später die Nähte Ihres Hemdes oder die Träger des Sommerkleidchens auf dem Sonnenbrand schubbern.
  • Die Füße. Weil Sie mit einem verbrannten Spann auch im bequemsten Schuh nicht besonders weit kommen.
  • Die Ohren. Schließlich können die mindestens ebenso feuerrot leuchten wie Ihre Nase.

Für diese Stellen sollten Sie zur Sicherheit so genannte Sunblocker verwenden, die noch einmal erheblich mehr Schutz als normale Cremes bilden.

Nicht einseitig "garen"

Um einen appetitlichen Teint zu bekommen, ist die Sonnenliege ein denkbar ungeeigneter Ort. Immer nur bestimmte Stellen dem UV-Bombardement auszusetzen, verwandelt die Haut nämlich eher in einen "Fleckenteppich". Mit etwas Bewegung dagegen werden sie rundum braun und bekommen nicht so leicht einen Sonnenbrand!

Sicherheit auch beim Baden

Ganz wichtig ist, nach dem Baden und Abtrocknen sofort nachzucremen - auch wenn der Sonnenschutz als "wasserfest" gilt. In den kühlen Fluten hält der Film nämlich kaum länger als 20 Minuten und wird zudem durch Schweiß oder Sand lückenhaft.