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Die BKK24 informiert: Was ist eine Anamnese?

Bei der Anamnese führt Ihr Arzt eine systematische Befragung mit dem Ziel durch, Ihre gesundheitliche Vorgeschichte, Allergien und weitere besondere Dispositionen, Ihre individuellen Lebensumstände, mögliche genetische Risiken und die aktuellen Beschwerden zu erfassen.

Er beurteilt dabei außerdem Ihren gesundheitlichen Zustand nach äußeren Merkmalen.

Ihr Arzt hat Zeit und Ruhe

Geduld, Unbefangenheit und Aufmerksamkeit sind bei der Anamnese wichtige Werkzeuge Ihres Arztes. Um sich ein umfassendes Bild machen zu können, wird er Sie in der Regel sowohl nach durchgemachten Kinderkrankheiten als auch nach chronischen oder lebensbedrohenden Leiden sowie nach möglichen Infektionen (z.B. Hepatitis, AIDS etc.) befragen. Ihre bisherige Lebens- und Krankheitsgeschichte ist für seine Beurteilung genau so wichtig, wie Ihr soziales Umfeld und besondere Risikofaktoren. Zu letzteren zählen unter anderem Alkohol, Nikotin, Bewegungsmangel oder Drogenkonsum.

Welche Bedeutung hat die Anamnese?

Die Anamnese ist wegweisend für Art und Umfang der weiterführenden Maßnahmen und führt häufig bereits zu einer Verdachtsdiagnose. Die Ergebnisse werden dokumentiert und in den Folgeanamnesen fortgeschrieben.