BKK24
|

BKK24 direkt

Mann zeigt die elektronische Gesundheitskarte

Mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) können Sie alle von der BKK24 angebotenen Leistungen in Anspruch nehmen. Sie legen Ihre eGK dafür einfach in Arztpraxen oder Krankenhäusern vor. Die Karte ist auch international gültig, denn auf der Rückseite befindet sich die Europäische Krankenversicherungskarte.

Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte ist gesetzlich geregelt und verpflichtend (291 a SGB V). So muss die eGK beispielsweise mit Ihrem Passfoto versehen sein, damit die Karte nur von Ihnen genutzt werden kann. Dadurch wird auch einem Missbrauch vorgebeugt, falls Ihre eGK durch Verlust oder Diebstahl in falsche Hände gerät.

Sie können uns Ihr Passfoto entweder digital zukommen lassen ­– oder Sie senden es uns per Post. Sobald wir Ihr Foto vorliegen haben, erstellen wir Ihre BKK24 Gesundheitskarte. Wenn Sie Ihre elektronische Gesundheitskarte verloren haben oder sie defekt ist, melden Sie sich bitte bei uns, sodass Sie eine neue Karte erhalten und wir Ihre alte eGK sperren. Alle mitversicherten Familienangehörigen bekommen übrigens eine eigene Gesundheitskarte. Eine eGK ohne Bild erhalten lediglich Kinder vor Vollendung des 15. Lebensjahres und Personen, die an der Erstellung des Lichtbildes nicht mitwirken können, wie beispielsweise Schwerpflegebedürftige.

Diese Daten sind auf Ihrer eGK gespeichert:

  • Name und Anschrift
  • Geburtsdatum
  • Geschlecht
  • Krankenversichertennummer
  • Versichertenstatus
  • Beginn und gegebenenfalls Ablauf des Versicherungsschutzes

Ihre Datensicherheit

Der Zugriff auf die elektronische Gesundheitskarte unterliegt hohen Sicherheitsvorkehrungen. Nur Personen mit einem speziellen Berechtigungsausweis, dem Heilberufsausweis mit qualifizierter elektronischer Signatur, können die eGK auslesen. Und dies funktioniert nur, wenn Ihre Gesundheitskarte und der Heilberufsausweis des Mediziners gleichzeitig in das Kartenlesegerät gesteckt werden. Daher ist eine Entschlüsselung durch unbefugte Dritte nicht möglich. Ihre gespeicherten Daten können und dürfen nur von Heilberuflern ausgelesen werden. Dazu gehören Ärzte, Apotheker, Psychotherapeuten und Krankenhäuser.

Was zukünftig möglich ist

Damit Mediziner sich schneller ein Bild von einem Patienten machen können, ist es bald möglich, wichtige Informationen zum Gesundheitszustand auf der eGK zu speichern. Besonders im Notfall ist das hilfreich. Aber auch generell ist ein vernetzter Informationsfluss zwischen allen behandelnden Ärzten die beste Voraussetzung für eine optimale Therapie.

Solch eine Datensammlung zum Gesundheitszustand ist jedoch absolut freiwillig: Nur wenn Sie selbst entscheiden, dass weitere Daten auf Ihrer eGK abgelegt werden, können folgende Informationen gespeichert werden:

  • Notfalldaten, wie Allergien, Arzneimittelunverträglichkeiten oder chronische Erkrankungen
  • Dokumentation aller eingenommenen Arzneimittel oder auch Rezepte
  • Informationen über den Impfstatus
  • Persönliche Erklärungen, wie zum Beispiel Patientenverfügung oder Organspendenausweis
  • Individuelle Krankengeschichte mit wichtigen ärztlichen Berichten

Solche Daten können Sie zukünftig speichern, einsehen, aber auch jederzeit wieder löschen. Geplant sind diese Möglichkeiten laut dem Bundesministerium für Gesundheit ab dem Jahr 2018. Daten, die nicht im Notfall relevant sind, können Sie dann zusätzlich durch eine PIN-Nummer schützen lassen.

Wie ist die elektronische Gesundheitskarte aufgebaut?

Auf der Vorderseite der elektronischen Gesundheitskarte finden sich alle Angaben, die innerhalb Deutschlands wichtig sind. Die Rückseite der Karte ist Ihre Europäische Krankenversicherungskarte, abgekürzt EHIC, damit können Sie auch im Ausland die Leistungen der BKK24 nutzen. Hier müssen Sie die Karte auch unterschreiben.

Die Bilder zeigen Ihnen den genauen Aufbau der Vorder- und Rückseite Ihrer Gesundheitskarte:

Jetzt wechseln
  1. BKK24 vor Ort
  2. Ihr BKK24 Berater
  3. Gesundheitskurse

Fragen zur Karte?

eGK Servicetelefon
05724-971-222