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Die aktuellen Pflegesätze

Pflegebedürftige können frei entscheiden zwischen Pflegegeld, das von der Pflegekasse ausbezahlt wird, oder Pflege-Sachleistungen, bei denen Einsätze professioneller Pflegedienste im Rahmen bestimmter Höchstgrenzen direkt bezahlt werden.

Erläuterungen

  • Verhinderungspflege
    Erhöhung des Zeitumfangs von 28 Tagen pro Kalenderjahr auf 42 Tage pro Kalenderjahr. Neu ist, dass der Leistungsbetrag der Verhinderungspflege unter Anrechnung auf den für die Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI) zustehenden Leistungsbetrag um bis zu 806,00 € (50% der Kurzzeitpflege) auf insgesamt 2.418,00 € erhöht werden kann. Diese Möglichkeit besteht, soweit für diesen Betrag noch keine Kurzzeitpflege in Anspruch genommen wurde.
  • Kurzzeitpflege
    Künftig kann die Kurzzeitpflege unter Anrechnung auf den für Verhinderungspflege zustehenden Leistungsbetrag um bis zu 1.612,00 € auf dann 3.224,00 € verdoppelt werden, soweit Verhinderungspflege noch nicht in Anspruch genommen wurde. Die zeitliche Beschränkung erweitert sich ebenfalls um das Doppelte auf 8 Wochen pro Kalenderjahr.
  • Tagespflege
    Künftig kann die Tagespflege ohne Anrechnung auf die Sachleistungen bzw. das Pflegegeld bezogen werden.
  • Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen
    Künftig haben auch Pflegebedürftige, die keine Einschränkungen in der Alltagskompetenz haben, Anspruch auf zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen. Die Kosten hierfür werden bis zu einem Betrag von 125,00 € monatlich erstattet.