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Gesundheitsförderung für Seniorinnen und Senioren sowie Mitarbeitende

BKK24 unterstützt Präventionsprogramme in der Erlen Residenz

Wer seinen Lebensabend in einer stationären Pflegeeinrichtung verbringt, verbindet Selbstbestimmung häufig direkt mit persönlicher Zufriedenheit. Beides zu stärken und dabei gleichzeitig die Mitarbeitenden zu entlasten, ist Ziel eines neuen Kooperationsschrittes, den die Erlen Residenz gemeinsam mit der Schaumburger Krankenkasse BKK24 geht. 

Gesundheitliche Prävention für Bewohnerinnen und Bewohner gehen dabei Hand in Hand mit der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) für Mitarbeitende. Das digitale Gesundheitsprogramm „DigiCare“ entlastet und unterstützt beide Gruppen. Dabei trainieren die Pflegebedürftigen jeweils individuell auf ihrem persönlichen Leistungsniveau systematisch zwei Mal in der Woche für etwa 20 Minuten. Die passenden Übungen stellt die „DigiCare“-App zusammen. Sie dokumentiert auch die Fortschritte. 

Nach einer fachlichen Schulung kann jede Pflege- und Betreuungskraft ohne intensive Vorkenntnisse die Anleitung dazu übernehmen. Bei regelmäßiger Anwendung führt das Programm erwiesenermaßen zu einem geringeren Sturz- und Verletzungsrisiko. „Die systematische Förderung der körperlichen Kompetenzen steigert außerdem die Selbstständigkeit und damit die Lebensqualität der zu Pflegenden. Der reduzierte Hilfebedarf steigert die Effizienz der Arbeitsabläufe und verbessert die Nutzung der knappen Ressourcen“, fasst Dennis Busche von der BKK24 die wesentlichen Vorteile zusammen.

Zur offiziellen Einführung war Jana Hölper von DigiRehab zur Schulung der Mitarbeitenden vor Ort. „Wir haben hier ein wissenschaftlich fundiertes, digitales Tool, das die Mobilität von Pflegebedürftigen individuell erfasst, gezielt fördert und messbar verbessert – im Pflegealltag integriert. Das Ergebnis: Mehr Lebensqualität, mehr Sicherheit und eine nachhaltige Unterstützung für moderne Pflegeeinrichtungen", fasste die Projektmanagerin zusammen. 

„Wenn unsere Bewohnerinnen und Bewohner ihr körperliches Potenzial voll aktivieren können, bleibt unseren Pflegekräften mehr Zeit für die ebenso wichtige persönliche Betreuung“, sagt Albina Sokoli, Leiterin der Einrichtung. „Wir sind überzeugt, dass sich das Programm langfristig sowohl auf die Menschen, die bei uns wohnen, als auch auf die, die hier arbeiten, positiv auswirkt.“