Die Radiofrequenzablation (RFA) ist eine besonders schonende ambulante minimalinvasive Methode. Dabei wird die Schilddrüse über eine kleine Sonde an der betroffenen Stelle erhitzt, das Knotengewebe denaturiert und der Körper wird angeregt, das Gewebe des Knotens abzubauen (durch körpereigene „Fresszellen“). Das gesunde Gewebe der Schilddrüse bleibt erhalten und muss nicht entfernt werden.
Die Radiofrequenzablation geht als nicht operative Behandlung mit wenigen Risiken einher. Unter maximaler Schonung des gesunden Schilddrüsengewebes bleibt die normale Schilddrüsenfunktion erhalten und in den meisten Fällen kann auf eine lebenslange Schilddrüsenmedikation verzichtet werden. Da der Eingriff ambulant und unter Lokalanästhesie erfolgt ist mit einer deutlich schnelleren Genesung zu rechnen, zudem besteht kein Risiko durch eine Vollnarkose. Durch den minimalinvasiven Eingriff besteht zudem ein deutlich geringeres Infektionsrisiko sowie eine Schonung des Stimmbandes. Zudem entsteht keine störende Operationsnarbe. Für den Eingriff mit RFA ist lediglich eine lokale Narkose notwendig anstatt einer Vollnarkose im Krankenhaus.
Am Vertrag teilnehmen können Versicherte mit:
Schilddrüsenknoten, die zu Beschwerden führen (bspw. beim Essen, Trinken, Sprechen, Schlafen) und die deshalb behandelt/operiert werden müssen.
Teilnehmende Zentren
Dr. med. Carl-Philip Richter (Schilddrüsenzentrum Baden Württemberg, Neckarsulm)
Dr. med. Johannes-Paul Richter (MVZ AnthroNUK, Berliner Schilddrüsenzentrum, Berlin)
Wert der Leistung 2.400€