Compliance gewinnt im Kontext von Unternehmen eine immer höhere Bedeutung. „Der Begriff steht für Regelkonformität und umfasst die verbindliche Einhaltung von Gesetzen, internen Richtlinien und sonstigen Anforderungen“, ordnet Marie-Christine Kelle die grundsätzliche Bedeutung ein. Ein wirksames Compliance-Management-System, so erklärt die Compliance-Beauftragte der BKK24, beinhalte beispielsweise die angemessene Einschätzung von Risiken, die Durchführung von regelmäßigen Schulungen, den wirksamen Umgang mit Hinweisen und die systematische Überprüfung von Prozessen. „Das setzen wir bei der BKK24 um, zudem arbeiten wir an stetigen Verbesserungen.“
Vor diesem Hintergrund hat vor Kurzem die unabhängige Prüfinstitution DQS der BKK24 als erste Krankenkasse in Deutschland den erfolgreichen Einsatz eines Compliance-Management-Systems (CMS) nach DIN ISO 37301:2021 bescheinigt. Entsprechend bestätigte der DQS-Auditleiter und Rechtsanwalt Michael Drechsel in seinem Auditbericht nicht nur die „hohe Awareness zu Compliance-Themen bei den interviewten Mitarbeitenden“, sondern auch die „hohe persönliche Verpflichtung und gute Awareness des Vorstands.“
Während der Zertifikatsübergabe freuten sich die BKK24-Vorstände Jörg Nielaczny und Tobias Mittmann über die eingenommene Vorreiterrolle in der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie betonten außerdem noch einmal die aus ihrer Sicht große Bedeutung: „Compliance ist für uns weit mehr als die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben oder lediglich eine Pflichtaufgabe. Sie bildet die Grundlage für rechtmäßiges, verantwortungsbewusstes und integres Handeln sowie für den verantwortungsvollen Umgang mit Beitragsmitteln und sensiblen Gesundheitsdaten. Gleichzeitig hilft sie, Risiken und Fehlverhalten vorzubeugen und stärkt das Vertrauen von Versicherten, Mitarbeitenden, Vertragspartnern und der Öffentlichkeit in unsere Entscheidungen und Prozesse. Gelebte Compliance ist daher ein bewusster Bestandteil unserer Unternehmenskultur“.

