Pflegesätze

Die aktuellen Pflegesätze
Pflegebedürftige können frei entscheiden zwischen Pflegegeld, das von der Pflegekasse ausbezahlt wird, oder Pflege-Sachleistungen, bei denen Einsätze professioneller Pflegedienste im Rahmen bestimmter Höchstgrenzen direkt bezahlt werden.

Aktuell zur Covid-19-Pandemie

Pflegegeldempfänger die Ihre Versorgung in der häuslichen Umgebung eigenständig sicherstellen und dafür von der BKK24 ein Pflegegeld erhalten, müssen regelmäßig einen Beratungseinsatz durch einen Pflegedienst nachweisen. Diese Beratungsbesuche können kostenfrei über Pflegedienste beauftragt werden. Der Nachweis wird der BKK24 vorgelegt.

Durch die Coronapandemie ändert sich diese Vorgehensweise. Die BKK24 möchte kein Risiko eingehen und setzt daher die Pflicht zur Erbringung von Beratungseinsätzen vorerst bis 30.09.2020 aus. Sie erhalten auch ohne den Nachweis Ihr Pflegegeld weiter. Für den Fall, dass Sie dennoch einen Beratungsbesuch benötigen, haben Sie die Möglichkeit, diesen telefonisch mit dem Pflegedienst durchzuführen.

Für Fragen rund um das Thema Pflege steht Ihnen die BKK24 ebenfalls zur Verfügung unter 06731 9000 700. Regionale Pflegeberatungen können Sie zusätzlich über die jeweiligen Pflegestützpunkte in Ihrer Region finden unter https://pflegefinder.bkk-dachverband.de/pflegeberatung/pflegestuetzpunkte/.

PSG II: Die wichtigsten Leistungen mit Leistungshöhen. Gültig seit Januar 2017.

Erläuterung

  • Verhinderungspflege
    Der Zeitumfang beträgt 42 Tage pro Kalenderjahr. Der Leistungsbetrag der Verhinderungspflege kann unter Anrechnung auf den für die Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI) zustehenden Leistungsbetrag um bis zu 806,00 € (50% der Kurzzeitpflege) auf insgesamt 2.418,00 € erhöht werden. Diese Möglichkeit besteht, wenn für diesen Betrag noch keine Kurzzeitpflege in Anspruch genommen wurde.
  • Kurzzeitpflege 
    Die Kurzzeitpflege kann unter Anrechnung auf den für Verhinderungspflege zustehenden Leistungsbetrag um bis zu 1.612,00 € auf dann 3.224,00 € verdoppelt werden  – das gilt wenn Verhinderungspflege noch nicht in Anspruch genommen wurde. Die zeitliche Beschränkung liegt bei 8 Wochen pro Kalenderjahr.
  • Tagespflege 
    Die Tagespflege kann ohne Anrechnung auf die Sachleistungen bzw. das Pflegegeld bezogen werden.
  • Entlastungsbetrag
    Der Betrag ist zweckgebunden einzusetzen für gesetzlich bestimmte Sachleistungsangebote. Damit sollen ehrenamtlich Pflegende entlastet oder die Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit der Pflegebedürftigen gefördert werden.

Tipp: Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch auf unserer Seite zur Pflegeberatung.