Schilddrüsenknoten sind meist gutartige Wucherungen des Schilddrüsengewebes, die häufig vorkommen. Manche Schilddrüsenknoten verursachen Beschwerden z.B. beim Essen, Trinken, Sprechen oder Schlafen und erfordern eine Operation, die bisher meist stationär im Krankenhaus erfolgt.
Thermische Verfahren, auch Thermoablation genannt, bieten schonende Alternativen zur Behandlung von Schilddrüsenknoten. Hierbei wird das Knotengewebe durch Hitze zerstört, die über eine dünne Sonde punktgenau in den Knoten geleitet wird. Die abgestorbenen Zellen werden vom Körper abgebaut. Dadurch verkleinert sich der Knoten innerhalb von Wochen bis Monaten. Es entstehen keine größeren Narben. Eine Vollnarkose ist nicht nötig.
Zu den gängigen Verfahren zählen die Radiofrequenzablation, Mikrowellenablation und fokussierte Ultraschallwellen (hierbei wird keine Sonde/Nadel eingeführt).
Die nicht operativen Behandlungen gehen mit weniger Risiken einher. Unter maximaler Schonung des gesunden Schilddrüsengewebes bleibt die normale Schilddrüsenfunktion erhalten und in den meisten Fällen kann auf eine lebenslange Schilddrüsenmedikation verzichtet werden. Da der Eingriff ambulant erfolgt, ist mit einer deutlich schnelleren Genesung zu rechnen. Zudem besteht kein Risiko durch eine Vollnarkose. Das Infektionsrisiko ist durch den minimalinvasiven Eingriff ebenfalls deutlich reduziert. Außerdem werden die Stimmbänder geschont und es entsteht keine störende Operationsnarbe.
Am Vertrag teilnehmen können Versicherte mit Schilddrüsenknoten, die zu Beschwerden führen (bspw. beim Essen, Trinken, Sprechen, Schlafen) und die deshalb behandelt/operiert werden müssen.
Wert der Leistung 2.400 bis 2.500€