Ein Frau prüft im Einkaufsladen die Angaben auf den Produkten.

"Versteckter" Alkohol?

Oft übersehen, oft nicht gekennzeichnet – Alkohol als Zutat in Lebensmitteln. Sicherlich gibt es viele Lebensmittel und Süßigkeiten, bei denen schon der Name für einen gewissen Alkoholgehalt spricht: beispielsweise die Weinbrandbohnen oder die Biersuppe. Oft herrscht aber Unklarheit! Denn auch viele „normale“ Lebensmittel sind nicht frei von Alkohol.

Wenn Weißkohl zu Sauerkraut verarbeitet wird, entsteht neben Milchsäure unter anderem Alkohol. Ebenso kann beim Reifeprozess von Obst Alkohol entstehen: Je reifer zum Beispiel Bananen sind, desto süßer werden sie und desto mehr Zucker steht den Hefebakterien zur Verfügung. So können überreife Bananen bis zu 0,6 Volumenprozent Alkohol entwickeln. Selbst in bestimmen Brotsorten findet man kleine Mengen Alkohol. Der Grund liegt auch hier in der Hefe, die den Teig zum Gären bringt. In Roggenbrot können 0,3 und in Weißbrot 0,2 Volumenprozent Alkohol enthalten sein.

Bleibt die Frage, wie gefährlich Alkohol in Lebensmitteln ist. Experten sind sich einig, dass der geringe Alkoholgehalt zu keiner nachgewiesenen gesundheitlichen Gefährdung von Schwangeren, Kindern und Erwachsenen führt. Geht es aber um alkoholische Getränke, kann der regelmäßige Konsum ein Risikofaktor für Gesundheit und Wohlbefinden sein.

Wir haben für Sie einige Informationen zum Thema aufbereitet: Die Infografik enthält eine Reihe an Lebensmitteln mit konkreten Beispielen.

Infoblatt "versteckter Alkohol"